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Björn Böhning zum Internet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 07. Mai 2010 um 10:21 Uhr

Teilhabe contra Datenmissbrauch

Diskussion über Sicherheit im Internet


Paderborn. Es birgt gigantische Möglichkeiten – und eine Menge Risiken:
das Internet. Die Paderborner SPD wog beide Seiten in einer Diskussion
mit Björn Böhning, Mitglied des Parteivorstandes, ab. Geleitet wurde die
Diskussion durch den Landtagskandidaten Jonas Wagener. Dabei ging es
nicht nur um brisante politische Themen wie Online-Durchsuchungen,
Internetsperren, Google Street View und Datenklau, sondern auch um die
Auswirkungen des Internets auf Gesellschaft, Arbeitswelt und
Lebensweisen. Für Björn Böhning gibt es vier wichtige Aspekte, die es im
Bereich des staatlichen Einflusses auf das World Wide Web zu
berücksichtigen gilt. Zum einen nannte er die Bedeutung des Mediums als
Arbeitsfaktor. Neue Formen der Beschäftigung, beispielsweise als
Selbständige im Internetsektor, erfordern auch neue Formen der sozialen
Absicherung, so Böhning. Auch betonte er, dass Datenschutz mit den
kommerziellen Interessen im Internet in Konsens gebracht werden müsse.
Kompetenzen im Umgang mit neuen Medien müssen insbesondere
jüngeren Menschen grundlegend vermittelt werden. Besondere Bedeutung
maß Böhning dem Internet als Teilhabemöglichkeit bei. „Das Internet
bietet ganz neue Formen des Zugangs zu Bildung, Demokratie und
Teilhabe“, betonte er. Jedoch sehe er auch die Risiken des
Datenmissbrauchs. Insbesondere elektronische Wahlen lehnt er vehement
ab. „Dabei geht es nicht nur darum, dass die Möglichkeiten der
Manipulation zu groß sind. Es ist wichtig, dass die Menschen ihre
Wahlpflicht bewusst wahrnehmen. Dafür ist der Gang ins Wahllokal oder
die Bemühungen zur Briefwahl elementar“, so Böhning.
„Das Internet wird in immer mehr Bereiche unseres alltäglichen Lebens
Einzug halten, mit all seinen Chancen, die es bietet, aber auch all seinen
Risiken. Wir werden uns als Gesellschaft hierauf einstellen müssen. Das
bedeutet auch, dass wir Kindern schon in der Schule Internetkompetenz
vermittelt müssen“, so Wagener.

 
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Aktuelle Meldungen der Website
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    Zur Ankündigung von Andreas Pinkwart, einen Schulkonsens in NRW mitzutragen, erklärt Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD:

    „Wir freuen uns über die Bereitschaft der NRW-FDP zu einem Schulkonsens. Wir haben alle im Landtag vertretenen Parteien eingeladen, mitzuwirken und sich für eine positive Entwicklung Nordrhein-Westfalens einzusetzen. Andreas Pinkwart beweist Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, wenn er diese Einladung annimmt. Das ist ein erster wichtiger Schritt für eine gute Schulpolitik für alle in unserem Land.“
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    Im Interview spricht die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzende der NRWSPD über eine stärkere Bürgerbeteiligung, die Aussagen von Thilo Sarrazin, die Ziele der SPD und über die Katastrophe von Duisburg.
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    • Sicherung der gesetzlichen Rentenversicherung als unverzichtbare Grundlage der Altersvorsorge und der Lebensstandardsicherung im Alter, die mit betrieblichen und privaten Alterssicherungen verbunden werden muss.
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  • Michael Groschek: Drei gegen einen
    Zur Pressekonferenz von Armin Laschet, Andreas Krautscheid und Karl-Josef Laumann erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

    „Die heutige Pressekonferenz war ein erneutes Musterbeispiel für die Zerrissenheit innerhalb der CDU. Laschet, Krautscheid und Laumann haben eine Koalition gegen Norbert Röttgen und die Bundes-CDU geschmiedet. Ein Bündnis gegen jemanden ist alles andere als der Beweis für einen Neuanfang innerhalb der CDU in Nordrhein-Westfalen. Die CDU in NRW muss endlich anfangen, sich mit inhaltlichen Fragen zu beschäftigen und zu einer ernstzunehmenden Oppositionspartei zu werden.“